Was tun mit alten Reiseführern? Mach ein Bild draus!

Der Trend geht ja zum Zweitbuch (jaja, total alter Witz …). Bei mir geht der Trend jedoch häufig auch zum Zweit-Reiseführer. Ich hab es schon gelegentlich erwähnt, aber wenn ich etwas Neues lernen/entdecken will, kaufe ich mir zuerst ein Buch zum Thema. Ich kann nichts dafür, das ist quasi ein Reflex. Und der setzt natürlich auch bei Reisen ein. Wenn eine längere Reise geplant ist, wird das auch mal mehr als ein Buch. Weil, man will sich ja umfassend informieren und verschiedene Blickwinkel berücksichtigen. Oder so.

Vor Ort ist das durchaus hilfreich, nur – was macht man nach dem Urlaub mit den Reiseführern? Einen behalte ich gern aus Nostalgiegründen im Regal, aber dann hört auch bei mir der Spaß auf. Falls ich in fünf Jahren noch einmal dorthin fahren möchte, sind die Informationen mit Sicherheit überholt. Zeitnahes Verschenken hat bisher genau einmal funktioniert. Deshalb hab ich mir diesmal gedacht, ich könnte ja einfach was Kreatives damit anstellen. Etwas, das mich an die Reise erinnert …

Ich hab also einfach mal den Reiseführer zerfleddert, Bilder ausgeschnitten und drauflosgemalt. Zwischendrin war ich kurz davor, alles in den Papierkorb zu befördern, habe aber trotzdem weitergemacht. Mit dem Ergebnis – ein Mixed-Media-Bild – bin ich überraschenderweise ganz zufrieden.

Voilà: Was vom Reiseführer übrig blieb:

Reisebild1_klein

Es ist eine Collage aus Reiseführer-Schnipseln geworden, über die ich mehrere Schichten Acrylfarbe gemalt habe. Zum Schluss kam die Reiseroute mit ein paar Markanten Zielen drauf.

Lust, etwas Ähnliches auszuprobieren? Ich habe den Entstehungsprozess in Schnappschüssen festgehalten, damit man besser verfolgen kann, wie das Bild entstanden ist.

Material

ein alter Reiseführer
festes Papier (ich habe Aquarellpapier genommen)
Bleistift und Radiergummi
Acrylfarben
Acryl Fluid Medium
evtl. Klebestift
Pinsel
Fineliner

Karte malen

Umriss zeichnen_klein

Unsere Reise führte uns durch Südengland. Also habe ich mir eine Karte geschnappt und versucht, die Umrisse einigermaßen richtig abzumalen. Kartographen müssen jetzt tapfer sein, aber für meine Zwecke hat es gereicht.
Wer sich das nicht zutraut, sucht online nach einer Karte, druckt sie in der richtigen Größe aus und paust sie entweder durch oder nimmt sie gleich als Hintergrund.

Bilder ausschneiden

Bilder ausschneiden_klein

Aus dem Reiseführer habe ich Bilder ausgeschnitten, die mich an Urlaubserlebnisse erinnern. Diese Bilder habe ich so zurechtgeschnitten, dass sie in meine Karte passten. Von manchen ist am Ende nicht mehr viel übrig geblieben, aber das ist egal. Die Schnipsel habe ich übrigens mit dem Acryl-Medium aufgeklebt (einfach auf die Rückseite streichen).

Farbe auftragen

erste Schicht Farbe_klein

Damit die Landkarte auch nach Landkarte aussieht, habe ich den Küsten einen Ocker-Farbton verpasst und dem restlichen Land einen Grünton. Die Farbe habe ich rings um die aufgeklebten Bilder gemalt.
Anschließend habe ich etwas Weiß mit Acryl-Medium gemischt (so wird es transparenter und deckt nicht komplett) und bin damit sowohl über die Farbflächen als auch über die Bilder gegangen.
Ganz ohne Wörter geht es bei mir nicht und man findet in Reiseführern so herrlich blumige Beschreibungen. Die hab ich auch ausgeschnitten und dazugeklebt.
Anschließend kamen weitere Schichten mit dem Weiß-Medium-Gemisch, bis ich das Gefühl hatte, die Karte bildet optisch eine Einheit.

Reiseroute und Details ergänzen

Suedenglandbild Detail_klein

Mit dem Fineliner noch die Reiseroute aufmalen und einige markante Orte eintragen. Damit die Karte dreidimensionaler wirkt, habe ich die „Schattenseiten“ der unteren Küste ebenfall schwarz nachgezeichnet.

War alles nett, aber es fehlte noch etwas. Deswegen habe ich zum Schluss die Buchstaben für den „Titel“ aus der beiliegenden Karte ausgeschnitten, so lange verschoben, bis ich die richtige Stelle auf dem Bild hatte, und festgeklebt.

Reisebild2_klein

Der Reiseführer ist jetzt zwar reif für die Papiertonne, aber gleichzeitig hat er sich ein ganz neues Einsatzgebiet als Wanddeko erobert.

 

 

 

 

Aus einem Bilderrahmen wird ein Setzkasten für kleine Souvenirs

Bringt ihr aus dem Urlaub und von Ausflügen auch oft kleine Andenken mit? So Zeug, das man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem immer sammelt?

Dass Tickets und andere Papier-Souvenirs in mein Reisetagebuch wandern, habe ich euch letzte Woche schon verraten. Allerdings passen da keine dreidimensionalen Objekte hinein. Wohin also mit dem Gedöns?

Die Lösung fiel mir neulich ein, als ich Material suchte und auf eine angebrochene Packung Bastelhölzer stieß. Seit anderthalb Jahren versuche ich nun schon, diese Teile mal aufzubrauchen. Jetzt hat es geklappt (was man damit sonst noch anstellen kann, liste ich euch am Ende des Beitrags auf – kann ja sein, dass sich jetzt jemand Bastelhölzer zulegt und dann das gleiche Problem hat :-)).

Ich hatte jedenfalls besagte Hölzchen und ich hatte einen leeren Bilderrahmen. Die Länge der Hölzchen passte genau zur Breite des Rahmens – das konnte kein Zufall sein. Deshalb habe ich ein kleines Projekt daraus gemacht und einen Minisetzkasten gebastelt als Zuhause für kleine Urlaubs-Souvenirs.

Setzkasten Collage

Einen Minisetzkasten bauen – so geht’s

Vorab ein kleiner Hinweis: Ich habe zum Zurechtschneiden der Hölzchen einen Dremel benutzt. Nun hat nicht jeder so ein Teil zu Hause und extra dafür muss man sich auch keinen zulegen. Es gibt zwei Alternativen: erstens eine Laubsäge (die man vielleicht auch gerade nicht zur Hand hat). Zweitens: Man verzichtet auf die Bastelhölzchen und schneidet stattdessen Pappe (2 mm stark) in entsprechende Streifen. Dann ersetzt man gedanklich den Dremel in der Anleitung gegen ein Bastelskalpell und kommt auch zum Ziel.

Material

Bilderrahmen für 10 x 15 Bilder mit tiefer Rückwand
farbiger Scrapbooking-Karton
5 Bastelhölzer (15 cm lang)
Lineal und Bleistift
Dremel mit Trennscheibe

So wird ein Setzkasten draus

Hölzchen zuschneiden

Bastelhölzchen zuschneiden_klein

Zwei der Hölzer gehen mit 15 cm über die komplette Breite des Bilderrahmens, drei müssen auf eine Höhe von 10 cm eingekürzt werden.
Die Hölzchen sollen später für die Fächer ineinander gesteckt werden. Wie groß die Fächer werden sollen, bestimmt die Stellen der Sägeschnitte. Die langen Hölzchen bekommen 3 Kerben (z.B. nach 4, 8,5 und 11 cm), die kurzen jeweils 2 (hier bei 3,5 und 7 cm). Wichtig: Diese 3 bzw. 2 Kerben müssen immer im gleichen Abstand geschnitten werden. Bei mir gibt es minimale Abweichungen, weil ich den Dremel nicht ganz gerade gehalten habe – deswegen ist mein Setzkasten auch ein kleines bisschen schief. Das bekommt ihr besser hin!

Die Kerben müssen jeweils knapp über die Hälfte der Hölzchenbreite gehen. So lassen sich dann alle Fächer einfach zusammenstecken und man muss nichts verkleben. Nach dem Sägen die Kanten evtl. mit kurz mit Schleifpapier glätten.

Setzkasten Fächer_klein

Das war auch schon der schwierigste Teil, der Rest ist quasi ein Spaziergang.

Vorder- und Rückseite gestalten

Rückseite Bilderseite_klein

Aus dem Scrapbooking-Karton 2 Rechtecke im Format 10 x 15 zuschneiden. Auf das eine habe ich zusätzlich einen „Memories“-Schriftzug geschrieben. Hier könnte auch das Reiseziel oder auch gar nichts stehen.

Setzkasten Bildseite_klein

Das beschriebene Rechteck kommt als Bild in den Rahmen, dann die Rückwand drauf und befestigen. Das zweite Rechteck wird jetzt einfach auf die Rückwand gelegt. Dann die Setzkastenfächer einpassen. Fertig. Man kann beides natürlich auch festkleben, es hält aber auch so. Das hat den Vorteil, dass sich der Setzkasten ohne Probleme immer wieder umgestalten lässt. Ich habe da schon ein paar Ideen …

fertiger Setzkasten_klein

Dekorieren

Das ist das neue Zuhause meiner Mini-Souvenirs. Kleine Muscheln, Kronkorken, Steine, und ein altes Museums-Bahnticket kommen in meinen Setzkasten. Beobachtet wird das Ganze von einem Touristen.

Setzrahmen mit Andenken_klein

Setzkasten mit Andenken quer_klein

Falls ihr nun Lust bekommt, euch auch einen kleinen Setzkasten zu bauen, dann verlinkt das Ergebnis doch in den Kommentaren. Ich bin zu neugierig, was ihr hineinstellt.

Und wer nun ebenfalls eine angefangene Packung Bastelhölzchen hat – das kann man damit anstellen:

Steckschilder für Pflanzen
Armreifen
Eisstiele für Melonenstücke

 

Viele Grüße

Anne

Ein Reisetagebuch schreiben. Warum es sich lohnt und wie man am besten anfängt

Seit meiner Teenager-Zeit (die zugegebenermaßen schon ziemlich lange zurückliegt) habe ich auf Reisen immer wieder Tagebuch geführt. Mal mehr, mal weniger. Anfangs waren das ein paar Stichpunkte mit den Ereignissen des Tages, später kamen Eindrücke hinzu, die mich bewegt haben oder besondere Entdeckungen. Manchmal sind sogar kleine Skizzen oder Kritzeleien ins Reisetagebuch gewandert .

Wenn ich später (gern bei Umzügen oder Aufräumaktionen) auf solche alten Notizen gestoßen bin, war das immer ein wenig wie beim Heben eines Schatzes. Oft war ich amüsiert über mein jüngeres Ich und die Dinge, die mich damals beeindruckt haben. Manchmal erinnerte ich mich an Momente und Erlebnisse, die ich schon lange vergessen hatte. Und manchmal kam es sogar vor, dass der Reiseort vor meinem inneren Auge wieder lebendig wurde und ich kurz das Gefühl hatte, wieder dort zu sein. Ein spontaner Miniurlaub – wenn auch nur in Gedanken.

Warum sich ein Reisetagebuch lohnt

Zugegeben, ein Reisetagebuch zu führen, braucht auch ein bisschen Zeit. Nicht viel, aber ein paar Minuten sollte man sich (fast) jeden Tag dafür nehmen. So viel Aufwand im Urlaub, lohnt sich das? Definitiv.

  • Es ist das beste Souvenir, das man mitbringen kann.
  • Es hilft dabei, Erlebnisse und Eindrücke gedanklich zu sortieren und in Erinnerung zu behalten.
  • Man hat einen Ort für die ganzen Schnipsel, Tickets und Papierchen, die sonst immer irgendwo herumfliegen.
  • Man gibt sich selbst die Chance, die Reise bzw. besondere Orte später beim Lesen noch einmal zu erleben.
  • Außerdem lassen sich die Urlaubsfotos viel besser zuordnen, wenn man nachschauen kann, wann was wo war :-)
  • Man erlebt viele Orte bewusster, weil man Eindrück sammelt, die sich später zu Papier bringen lassen.
  • Es macht einfach Spaß!

Reisetagebuch Collage

Ein kleines Journaling-Kit packen

Nach meinen über die Jahre verteilten Reisetagebuch-Experimente weiß ich mittlerweile, was mich im Urlaub bei Schreiblaune hält und welche Materialien ich unterwegs brauche. Für unsere Südengland-Tour habe ich mich strategisch vorbereitet, ein Mäppchen mit den nötigen Utensilien gepackt und mir ein Wunsch-Tagebuch gebunden.

Reisetagebuch Material für unterwegs_klein

Das sollte man unterwegs dabeihaben:

  • Kugelschreiber
  • Bleistift und Radiergummi
  • kleine Schere
  • Klebestift
  • Farben (ein paar Buntstifte oder Wasserfarben)
  • ein Reisetagebuch natürlich (dieses hier gibt es z.B. auch in meinem Etsy-Shop)

 

Schreib-Tipps

Mein Tagebuch hat mich zwei Wochen lang begleitet und steckt nun voller Erinnerungen. Jeden Abend habe ich mich einen Moment hingesetzt, auf den Tag zurückgeblickt und die Dinge festgehalten, die ich besonders/schön/erinnerungswürdig fand. Das muss übrigens nicht zwangsweise in klassischer Tagebuchtextform passieren. Das Tolle am eigenen Reisejournal: dein Tagebuch – deine Regeln.

Vielleicht bist du eigentlich kein Tagebuchschreiber und fragst dich, was du bloß in deinem Journal festhalten sollst? Dann hab ich hier ein paar Anregungen, mit denen der Spaß auch im Laufe der Zeit nicht auf der Strecke bleibt.

Aufgeschnapptes

Dialoge, lustige Schilder, Sprüche, Running-Gags. Schnapp was auf und notier es – du kannst es sogar lettern oder besonders gestalten.
Einer unserer Dauersprüche war z.B. „Don’t feed the seaguls“ (Keine Möwen füttern). Einmal stand nämlich jemand fast genau neben solch einem Schild – und fütterte Möwen mit Brot. Und auch sonst hatten wir ein paar besondere Möwen-Situationen. Immer, wenn ich jetzt eine sehe, muss ich an diesen Satz denken.

Geheimtipps

Dieses eine Café mit dem besten Schokokuchen der Welt oder der Tearoom, in dem man ein wunderbares und günstiges Lunch bekommt, eine versteckte Bucht oder Aussicht. Schreib deine Geheimtipps auf.

Schnipsel, Schneiden, Kleben

Im Laufe einer Reise sammeln sich bei mir immer viele Papier-Souvenirs an – Eintrittskarten, Tütchen, Etiketten, Broschüren. Statt all das zu sammeln und zu Hause nicht mehr zu wissen, was ich damit eigentlich anfangen soll, klebe ich solche Erinnerungen direkt im Urlaub ein.  Ich schneide aus, schneide zurecht und habe alles an einer Stelle.

Reisetagebuch schreiben_kleben

Skizzen und Farben

Du kannst nicht malen? Völlig egal. Manchmal fängt man Stimmungen allein durch Farben ein. Trau dich und probier was aus. Du kannst ja einfach mit einigen  Miniskizzen oder ein paar Farbklecksen auf der Seite beginnen.

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Datieren

Du kannst chronologisch in dein Tagebuch schreiben oder frei nach Stimmung und Laune. Schreib nur an deine Einträge ein Datum und – wenn du viel herumreist – den Ort. So behältst du auch später den Überblick.

Stimmungen festhalten

Diese Urlaubsmomente, in denen sich alles irgendwie perfekt anfühlt. Fang sie ein, beschreib sie. Nutze alle Sinne dafür: die Sonne auf der Haut, der Geruch nach Meerwasser oder Pinienwäldern, das Rauschen der Wellen, der Geschmack der Lieblingsspezialität … je konkreter, desto besser.

Mut zur Lücke

Du musst nicht alles festhalten oder gar systematisch auflisten. Weniger ist mehr. Konzentrier dich auf Momente und Erlebnisse, an die du dich erinnern möchtest und lass Unwichtiges weg. Wenn du keinen Spaß daran hast, es aufzuschreiben, dann muss es auch nicht in dein Reisejournal.

Dein Buch – deine Regeln!

Man kann ein persönliches Tagebuch nicht richtig oder falsch schreiben. Die Hauptsache ist, dass es dir beim Schreiben und Gestalten Freude bereitet und hinterher noch einmal, wenn du in deinen Erinnerungen blätterst!
Also keine falschen Hemmungen. Mach mit deinem Buch, worauf du Lust hast.

Reisejournal Erinnerungen schaffen

Bist du selbst schon lange leidenschaftlicher Tagebuchschreiber? Oder hast Lust bekommen, es einfach mal auszuprobieren?

Sommerliche Grüße und eine schöne Urlaubszeit

Anne

 

Melonenverrückt: von Slushies und anderen Sommergenüssen

Melonen machen Sommerlaune. Nun ist der Sommer bisher ja ein bisschen sprunghaft. Mal heiß, mal schwül, mal kühl, mal nass. Darauf kann ich aber leider keine Rücksicht nehmen. Sommer ist, wenn ich Sommer sag ;-). Und deswegen machen ich jetzt knallhart Sommersachen – wie Melone essen.

Vielleicht liegt die spontane Melonen-Sommerstimmung an Kindheitserinnerungen (wobei ich als Kind gar nicht so oft Wassermelone gegessen habe). Dieses Gefühl, sich von einem Ohr bis zum anderen in einer Scheibe Wassermelone zu vergraben und klebrig aber glücklich in die Sonne zu blinzeln, ist mir noch sehr lebhaft in Erinnerung. Allerdings habe ich es mittlerweile drauf, Melone zu essen, ohne mich dabei komplett einzusauen. Erwachsenseins hat definitiv seine Vorteile. Und hätte mir jemand als Kind Melonenstücke auf ein Eishölzchen gesteckt, hätte ich das vielleicht schon früher gekonnt.

Wenn man aber den ganzen Sommer lang Melone isst, wird es möglicherweise irgendwann eintönig. Da muss mal ein bisschen Abwechslung her.
Sorbet hatte ich mir deshalb vorgenommen. Melone und Eis – mehr Sommer geht ja wohl nicht. Aber auf dem Weg zum Melonensorbet bin ich auf eine noch bessere Sache gestoßen: Melonen-Slushy. Oder geeiste Smoothies (klingt gesünder und das ist es ja auch).

verrückt nach Melone_klein

Da die Sorbetmasse recht flüssig war, hat es lange gedauert, bis sie wirklich Eiskonsistenz bekam. Aber der Zwischenzustand – halb flüssig, halb gefroren – hat mich so angelacht, dass ich mich spontan damit in die Sonne gesetzt habe. Und was soll ich sagen: Ich war begeistert. Die Slushy-Version mag ich sogar lieber als das feste Sorbet, deswegen gibt es für euch das Rezept.

Melonen Slushy_klein

Melonen-Slushy (für ca. 4 Gläser)

1/2 kleine Wassermelone, kernarm
1/2 Gallia- oder Honigmelone
100 g Himbeeren
1 Limette
1 EL Honig
1 EL Puderzucker
1 Zweig Minze

Melonenfleisch in grobe Stücke schneiden, Limette auspressen. Limettensaft mit Himbeeren, Honig und Puderzucker zur Melone geben und alles pürieren.
Die Masse für ca. 15 min in die Eismaschine geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (je nach Eismaschine vorher noch eine Weile im Kühlschrank parken).
1-2 Minzblättchen ins Glas geben, mit Melonenslushy auffüllen und mit Strohhalm in der Sonne genießen. Fast besser als Eiskaffee (und ich liebe Kaffee in allen Variationen) und definitiv gesünder und kalorienärmer.

Wer Sorbet möchte, lässt die Masse einfach länger in der Eismaschine und/oder packt sie anschließend noch in die Gefriere.
Ohne Eismaschine müsste es auch funktinionieren, ich habe nur nicht ausprobiert, wie lange die Masse in der Gefriertruhe bleiben muss, um die richtige Konsistenz zu bekommen. Auf alle Fälle zwischendurch immer durchrühren! Wenn jemand Erfahrungswerte gesammelt hat, lasst es mich wissen.

Noch mehr Melone

Die lustigen Melonen-Lollies hätte ich als Kind geliebt. Einfach mit einem spitzen Messer einen Schlitz in die Schale schneiden und auf Bastelhölzchen (gibt es im Bastelbedarf) spießen.

Bücher und Melonensticks_klein

Und da ich mich irgendwie ins Thema reingesteigert hatte, habe ich gleich noch Überzugspapier für Notizhefte und Leporellos bedruckt. Die sind gerade in meinen Etsy-Shop gewandert.

 

Auf einen fröhlichen Melonen-Sommer!

Anne

 

 

 

 

Ein Clipboard ganz nach meinem Geschmack {DIY}

Einige von euch kennen das vielleicht: Es gibt da eine Ecke im Hirn, die nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um Ideen zu spinnen, Projekte zu überlegen und ganz viele Sachen herauszusprudeln, die man unbedingt mal machen könnte. Das ist in der Regel sehr unterhaltsam und manchmal auch inspirierend. Nur leider hat man immer eine theoretische Projektliste, die länger ist als die durchschnittliche Lebenserwartung. Wenn ich geistesgegenwärtig genug bin, schreibe ich mir solche Ideen in diverse Notizbücher (oder auf Zettel, die dann in meiner Handtasche ein unbestimmtes Dasein führen). Viele dieser Notizen bleiben einfach nur das: Notizen, die ich vergesse.

Will ich eine meiner Ideen tatsächlich endlich in Angriff nehmen, muss ich das konkret planen und am besten auch noch so, dass es gut sichtbar ist. Für den Fall, dass sich ein Zeitfenster auftut und ich vor Schreck gar nicht weiß, welche der vielen (schon wieder neuen) Ideen ich ausprobieren soll. Ich weiß das jetzt, denn ich habe es mir ja schon aufgeschrieben :-)

„Gut sichtbar und schön aufstellen“ war das Motto. Und ich habe festgestellt, dass ich unbedingt ein Clipboard (bzw. Klemmbrett – aber das klingt irgendwie unsexy) brauche. Das schreit nach einem DIY-Projekt, denn so kann ich es ganz genauso machen, wie ich es gern hätte. Und nebenbei noch ein paar Reste verwerten.

Zwei verschiedene Boards sind entstanden: eins zum Hinlegen und eins zum Aufstellen. Die Größe hab ich so gewählt, dass man Postkarten oder ein DIN A5 Blatt befestigen kann.

Clipboards still_klein

So ein Clipboard ist eigentlich recht leicht selbst zu machen, man braucht nur ein bisschen Material und ein wenig Zeit:

Material

•Graupappe (2 mm dick oder mehr – ich habe allerdings etwas dünnere Finnpappe verarbeitet, das geht auch)
•Papier zum Beziehen
•Kleber/Kleister für Papier (ich nehme für solche Arbeiten gern Coccoina Kleber, den gibt es in der Dose oder als Klebestift)
•Metallclip
•kurze Schraube und Mutter
•Lochzange, Schere, evtl. Falzbein

Material Clipboard_klein

Zuschneiden

Für mein Clipboard habe ich die Pappe auf die Maße 18 x 25 cm zugeschnitten. Der Aufsteller für die Rückseite ist 5 x 19,5 cm groß. Den Streifen an einem Ende 2 cm breit einritzen und knicken. So entsteht eine Lasche, die man später gut ankleben kann und gleichzeitig das Scharnier zum Aufstellen.

Das Bezugspapier schneidet man für die Vorder- und Rückseite separat zu. Für die Vorderseite gibt man für jede Seite 1,5 cm Beschnitt zu den Maßen. Die Rückseite wird dafür an jeder Seite 3-4 mm kleiner. In meinem Fall habe ich zwei Rechtecke mit den Maßen 21 x 28 cm (Vorderseite) und 17,2 x 24,2 cm (Rückseite) zugeschnnitten. Für den Aufsteller gilt das gleiche Prinzip.

Kleben

Es ist wichtig, Pappe immer von beiden Seiten zu bekleben, sonst verzieht sie sich. Das kann man auf einem der Zwischenschritte schön erkennen.

Zuerst das größere Papier auf der Rückseite mit Kleister einstreichen, Pappe auflegen und die Ecken des Papiers bis knapp vor die Ecke der Pappe schräg abschneiden. Beschnitt um die Pappe schlagen und überall gut andrücken. Dabei hilft ein Falzbein.
Board bekleben Collage_klein

Anschließend das Gegenstück für die Rückseite aufkleben und ebenfalls gut anreiben. Alles trocknen lassen. Dafür kann man auch ein schweres Buch auf die Pappe legen, damit alles schön glatt und eben trocknet.

Ich habe mein erstes Board mit schwarzem Kraftpapier bezogen. Das fand ich aber etwas zu langweilig, also habe ich es nach dem Trocknen mit silbernem Edding bemalt und ein Punktemuster auf die Vorderseite gezeichnet.

Für mein zweites Board habe ich Papierreste verwertet und Streifen von Loktapapier aufgeklebt. Das ergibt einen netten Patchworkeffekt.

Clip und Aufsteller anbringen

Ist alles gut getrocknet, kann mit der Lochzange das Loch für den Clip gestanzt werden. Dafür die Mitte ausmessen und das Loch so stanzen, dass der Clip mit der oberen Kante abschließt. Kurze Schrauben mit passender Mutter gibt es im Baumarkt oder auch gern mal in der Kram-Box „was von IKEA-Möbeln übrig blieb“.

Soll das Clipboard zum Aufstellen sein, dann wird jetzt auf der Rückseite der Aufsteller (wie heißt das Teil eigentlich wirklich?) an der 2 cm breiten Lasche festgeklebt. Dafür so ausrichten, dass er mit der unteren Kante des Boards abschließt.

Clipboard mit Clip

Zum Schluss einfach den Clip mittels Schraube und Mutter festschrauben. Fertig.

Jetzt kann das Clipboard nach Lust und Laune zum Einsatz kommen: als Präsentationsstück für Lieblingskarten und Fotos oder als Notizblock.

schwarzes Clipboard fertig_klein

Oder aber man notiert sich die nächsten Projekte und To-Dos und legt es gut sichtbar auf den Schreibtisch.

Patchwork Clipboard_klein

Auf dieses Clipboard gehören natürlich nur Lieblingsprojekte und kreative Ideen :-)

Ich wünsche euch ein inspiriertes Wochenende!

 

Liebe Grüße

Anne

Siebdruck ohne Sieb. Ein DIY-Experiment

Ich habe in den letzten Jahren meine Liebe zu handgemachten Drucktechniken wiederentdeckt. Trotz eines ausgewachsenen Schultraumas hat erst der Linoldruck mein Herz erobert und kurz darauf erwachte meine Faszination für den Siebdruck.
Nun ist das mit dem Siebdruck so eine Sache, denn das nötige Material hat man in der Regel nicht mal eben zu Hause rumliegen (ein Linolmesser und ein Stück Linoleum bekommt man hingegen schon für kleines Geld). Ich habe anfangs lange gezögert, ob ich mir – nur um es mal auszuprobieren – tatsächlich ein Drucksieb und alles mögliche andere Zeug kaufen soll. Irgendwann hab ich es einfach gemacht und mittlerweile meinen eigenen, etwas untypischen Ansatz für den Druck entwickelt.

Als ich schon eine ganze Weile mit Sieb gedruckt habe, stieß ich auf eine improvisierte DIY-Version. Siebdruck mit Materialien, die man meistens sowieso schon hat. Wäre ich da mal früher drauf gekommen … Zwar schätze ich solides Werkzeug, aber ich habe trotzdem eine kleine Schwäche für improvisierte Methoden. Und diese hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob das wirklich funktionieren kann.

Dieses Experiment stand schon also schon länger auf meiner Kreative-Dinge-to-do-Liste und jetzt habe ich es endlich angepackt. Falls also jemand schon immer mal das Prinzip Siebdruck testen wollte, ohne gleich viel Geld auszugeben – so geht es auch:

Siebdruck mit Stickreifen, Strumpfhose und Serviettenkleber

Material_klein

Das Prinzip:
Beim Siebdruck erstellt man eigentlich eine Schablone auf einem Gewebe. Meistens werden Siebe heute wie beim Fotoentwickeln belichtet. Ich male aber am liebsten meine Vorlage direkt aufs Gewebe. Die Fäden des Stoffes sorgen dafür, dass sich die Farbe gleichmäßig verteilt. Das Gewebe sollte übrigens aus Syntetik sein, sonst färbt man den Stoff statt zu drucken. Das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Material:

Zum Erstellen eines improvisierten Drucksiebs braucht man tatsächlich nur einen Stickring, eine Damenstrumpfhose, Mod Podge oder flüssigen Serviettenkleber, Pinsel, Bleistift und ein einfaches Motiv mit wenig Details.

Von einem Bein der Strumpfhose ein Stück abschneiden, das so hoch wie der Stickreifen ist. Den Schlauch längs aufschneiden und das so entstandene Rechteck möglichst straff in den Ring spannen.

Motiv übertragen_klein

Das „Sieb“ über das Motiv legen und mit einem weichen Bleistift durchpausen.
Jetzt kann die eigentliche Druckschablone entstehen:

Schablone erstellen_klein

Dafür das „Sieb“ umdrehen und alle Flächen mit dem Klebstoff bestreichen, die später weiß bleiben sollen. Ich habe mir ein Dreieckmotiv vorgezeichnet. Das, was im Bild weiß eingestrichen ist (der Klebstoff trocknet allerdings transparent), bekommt später keine Farbe ab.
Wer kein symmetrisches Motiv gezeichnet hat, arbeitet auf der Rückseite quasi spiegelverkehrt. Das muss so.
Den Kleber gut trocknen lassen. Danach das Sieb noch einmal gegen das Licht halten und prüfen, ob noch irgendwo kleine Löcher oder offene Stellen sind. Dort ggf. eine weitere Schicht Kleber auftragen.

Mit dem gebastelten Sieb drucken

Zum Drucken auf Papier kann man normale Acrylfarbe verwenden. Wer auf Stoff drucken will, nimmt Stoffmalfarbe. Das Schöne am Siebdruck: Er funktioniert auf jedem ebenen Untergrund.

Material für Druck: Farbe (Acryl), ein Stück feste Pappe, Maskingtape

Damit am Rand keine Farbe durchläuft, rings um das Motiv Maskingtape aufkleben.

Durckvorbereitung_klein

Die Farbe sollte sich gut verteilen lassen, ist sie zu fest, einfach mit ein wenig Wasser verrühren.

Das Drucksieb auf ein Stück Papier legen (oder auf das Material, das ihr bedrucken wollt).
Eine kleine Menge Farbe als Streifen oberhalb eures Motivs auf dem Sieb verteilen. Das Stück Pappe funktioniert nun als Rakel. Ihr setzt es oberhalb der Farbe auf den Stoff auf und zieht dann mit gleichmäßigem, leichten Druck den Pappstreifen zu euch hin. Dabei drückt ihr die Farbe durch die offenen Stellen des „Siebs“ und erzeugt so einen Abdruck. Eventuell müsst ihr den Vorgang noch ein, zwei Mal wiederholen, bis das komplette Bild gedruckt ist. In diesem Fall zieht ihr die Farbe, die nun am unteren Ende des Motivs ist, mit dem Papprakel wieder nach oben usw.

Ich wollte mein Motiv als Muster auf ein Stück Kraftpapier drucken. Dafür habe ich mir vorher mit Bleistift ein Raster eingezeichnet und das Drucksieb immer wieder aufgelegt und mit dem Papprakel gedruckt, neu aufgelegt, wieder gedruckt …

Geschenkpapier bedruckt_klein

Als ich fertig war, habe ich mein Drucksieb ganz vorsichtig mit kaltem Wasser ausgespült. Theoretisch kann man es nun erneut verwenden. Man muss dann nur neues Maskintape aufkleben.

Es funktioniert also tatsächlich! Natürlich ist es nicht mit dem Ergebnis eines echten Siebdrucks zu vergleichen. Dort bekommt man viel klarere Konturen und kann auch sehr detaillierte Muster und Motive umsetzen. Normalerweise steht so ein Druckgewebe auch viel stärker unter Spannung. Aber zum Experimentieren und Ausprobieren ist diese Impro-Version tatsächlich geeignet. Und ich war vom Ergebnis überrascht.

Mein Geschenkpapierbogen kam dann nach dem Trocknen auch gleich zum Einsatz.
Siebdruck Geschenkpapier_klein

Gar nicht schlecht für eine Strumpfhose, oder?

Kreative Grüße
Anne

 

 

 

Ein Hochbeet für den Balkon

Der kleine Garten rings um unser Haus hat ein paar … nun ja … spezielle Eigenschaften. Erstaunliche Höhenunterschiede, seltsame Bodenbeschaffenheit, suboptimale Verteilung von Licht und Schatten. In den fast zwei Jahren, in denen wir hier wohnen, ist er mir aber trotzdem sehr ans Herz gewachsen und ich taste mich stetig voran und probiere, was geht und was nicht. Azaleen und Rhododendren gehen zum Beispiel ganz wunderbar. Von Anfang an war aber klar, das eine Sache nicht wirklich geht: Gemüse.
So ganz wollte ich mich aber nicht geschlagen geben, denn eine Stelle haben wir doch, die sich sonnentechnisch wirklich gut eignen würde: Es ist unser Balkon.

Nachdem ich den Mann im vergangenen Jahr mit Experimenten in Blumenkästen und Töpfen diverser Größen etwas strapaziert hatte (Der Balkon war leider schon mit Gurken, Radieschen, Erdbeeren, Paprika etc. vollgestellt, da kann man sich nicht auch noch hinsetzen …), wollte ich das in diesem Jahr etwas strategischer angehen. Ich hatte mir gedacht, dass ein Hochbeet doch eine prima Lösung wäre. Bei Recherchen stellte sich allerdings schnell heraus, dass Größe ein echtes Problem ist. Klassische Hochbeete sind zu groß für meinen Balkon (außerdem sollte die Erde auch nicht direkt auf den Balkonplatten liegen) und balkongerechte „Beete“ waren mir entweder zu klein oder nicht tief genug. Ich war kurz davor, mir mein optimales Hochbeet von Grund auf selbst zusammenzuschrauben (wäre aber damit wahrscheinlich erst im Herbst fertig geworden). Dann habe ich einen Blumenkasten bei ikea gefunden und den kurzerhand zum kleinen Hochbeet umfunktioniert, quasi ein ikea-Hack. Und da das ziemlich gut geklappt hat (und dieses System ein paar Vorzüge hat – u.a. den Preis), zeige ich euch das einfach mal.

Material:

Blumenkasten Askholmen
Teichfolie (0,5 m bei 2 m Länge)
Klebstoff für Plastik
Erde

Hochbeet Collage

Die Bodenplatte des Blumenkastens habe ich nach ganz unten verlegt. Dann habe ich eine lange Bahn aus der Teichfolie zurechtgeschnitten und zwei kürzere. Die Kanten der Seitenbahnen habe ich mit dem Plastik-Klebstoff auf die lange Folienbahn geklebt (unbedingt im Freien machen, sonst vernebelt einem der Klebstoffdunst das Hirn). Das soll nur halten, es muss nicht komplett dicht abgeklebt werden (wir wollen ja schließlich keinen Teich bauen).
Zum Schluss habe ich noch die oberen Kanten passend zugeschnitten und auf den Holzrahmen geklebt.

Damit auch bei starkem Regen kein Teich aus meinem Minibeet wird, habe ich kurzerhand noch kleine Löcher in die Bodenplane gepiekt, damit das Wasser ablaufen kann.

Nun muss natürlich noch Erde ins Beet. Und es passt erstaunlich viel Erde hinein. Ich hätte das natürlich vorher ausrechnen können, aber ich wollte nicht :-)
Als unterste Schicht habe ich eine Lage Laub in den Kasten gelegt (das kann verrotten und noch als Dünger dienen). Anschließend habe ich richtig gute Spezialerde für Gemüse mit nicht ganz so guter (dafür deutlich günstigerer) Blumenerde gemischt und alles eingefüllt. Der Profi wartet anschließend ein paar Tage, bis sich die Erde gesetzt hat. Der Ungeduldige (=ich) pflanzt dann direkt drauf los und nimmt in Kauf, dass alles noch etwas nach unten absackt.

Hochbeet aktuell_klein

Ich habe also gleich eine Reihe Möhren ausgesät, zwei Salatpflänzchen gepflanzt und noch ein paar Zwiebeln gesät. Bis dato funktioniert alles wunderbar. Die Möhren haben bereits gekeimt, die Zwiebeln sind kurz davor und vom Salat habe ich sogar schon was geerntet. Ob an dem Gemüse dann tatsächlich mehr dran ist also nur Kraut, wird sich zeigen. Ein Problem habe ich im Balkongarten jedenfalls definitiv nicht: gefräßige Nacktschnecken.

Man kann den Blumenkasten übrigens auch als Parkplatz für bepflanzte Töpfe und Balkonkästen vom Vorjahr nutzen …

Hochbeet4_klein

Ich bin mit meiner Lösung bis jetzt wirklich zufrieden. Wenn sich dann auch noch Gemüse ernten lässt, werde ich im nächsten Frühjahr wahrscheinlich noch ein weiteres Minibeet installieren.

Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass meine Minibeete sogar zum „Square Foot Gardening“ passen. Der Kasten enthält quasi zwei „Square Foot“-Felder in Übergröße.
(Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will: Ich habe auf einem Pinterest-Board einige Ideen und Bilder rund ums Thema gesammelt).

Während ich nun also warte, was im Hochbeet auf dem Balkon so passiert, buddel ich mich weiter durch den „richtigen“ Garten. Da wächst zwar keine Gemüse, aber dafür blüht es gerade überall.

Liebe Grüße

Anne